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	<description>Berichte über Biotechnologie und Gentechnik</description>
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		<title>Bio-Ethik &#8211; Ein verantwortungsvolles Miteinander</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bio-Ethik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bio-Ethik nimmt sich der ethischen Probleme an, die sich durch medizinischen oder bio-technischen Fortschritt sowie den Umgang mit den biologischen Ressourcen der Erde zwangsl&#228;ufig ergeben. Neben Themen wie der Rodung des Regenwaldes, des notwendigerweise um sich greifenden Artenschutzes, Sinn und Unsinn von Versuchstieren oder der unbedenklichen Haltung von Nutztieren ist vor allem die Gentechnologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/iStock_000008473449XSmall-Lisa-Valder-300x198.jpg" alt="" title="Nest Egg, Foto: Lisa Valder - iStockphoto" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-41" /><strong>Die Bio-Ethik nimmt sich der ethischen Probleme an, die sich durch medizinischen oder bio-technischen Fortschritt sowie den Umgang mit den biologischen Ressourcen der Erde zwangsl&#228;ufig ergeben. Neben Themen wie der Rodung des Regenwaldes, des notwendigerweise um sich greifenden Artenschutzes, Sinn und Unsinn von Versuchstieren oder der unbedenklichen Haltung von Nutztieren ist vor allem die Gentechnologie ins Interesse der &#214;ffentlichkeit ger&#252;ckt. </strong><span id="more-37"></span></p>
<h2>Diskussion</h2>
<p>Die Diskussion &#252;ber Klone und Pr&#228;implantationsdiagnostik hat die Menschen auch der Reproduktionsmedizin gegen&#252;ber immer mehr sensibilisiert. Die im Grundgesetz verbriefte W&#252;rde des Menschen muss selbst in Grenzsituationen tats&#228;chlich geachtet werden, was unl&#228;ngst Konflikte wie Abtreibung oder Sterbehilfe ausl&#246;ste. Die Bio-Ethik versucht zu kl&#228;ren, welche Umsicht die &#8220;Krone der Sch&#246;pfung&#8221; seiner Umwelt und nicht zuletzt sich selbst entgegenbringen sollte.</p>
<h2>Ursprungsthese</h2>
<p>Zuerst erkannte 1970 ein amerikanischer Forscher die Schwierigkeit, Wissen und Fortschritt der Medizin in Einklang mit den humanen Werten zu bringen. Die Verl&#228;ngerung des Lebens mit allen verf&#252;gbaren Mitteln bedeute nicht automatisch Achtung der Menschenw&#252;rde. Er wies auf die Problematik hin, dass einem Mensch unter Umst&#228;nden auch das Anrecht auf Erl&#246;sung von der Qual geb&#252;hrt. Diese These wurde in den 70er Jahren weiter ausgef&#252;hrt, als der Arztberuf sich l&#228;ngst nicht mehr nur als Heilberuf verstand. Hormonbehandlungen und andere Biotechniken bedurften einer breiteren Akzeptanz, weshalb die Bio-Ethik unweigerlich auch zum Politikum wurde. Nicht zuletzt darum ist der Streit um die Bioethik-Konvention des Europarates noch nicht beigelegt. Kritische Stimmen bezichtigen die Politik in diesem Zusammenhang gerne als gef&#228;lligen Wegbereiter der wissenschaftlichen Industrie.</p>
<h2>Methoden</h2>
<p>In der Bio-Ethik werden drei Methoden (Kasuistik, Theorieanwendung und das Vier-Prinzipien-Modell) diskutiert, bei denen sich Gegner und Bef&#252;rworter die Waage halten. Handlungsregeln oder Beurteilungsma&#223;st&#228;be unterliegen stets einem ganz individuellen Situationsmoment, der globale Kriterien nicht zul&#228;sst. Die Zugrundelegung eines Pr&#228;zedenzf&#228;llen, in der ein Beschluss oder Urteil bindend bleiben soll, beispielsweise ein Antrag auf aktive Sterbehilfe, provoziert zwangsl&#228;ufig Streit. Die m&#246;glichen wie die nicht vorhersehbaren Konsequenzen, die eine Zulassung in der gesamtgesellschaftlichen Struktur nach sich ziehen k&#246;nnten, gebieten darum m&#246;glicherweise ein Verbot. So sehr es sich dem Betroffenen gegen&#252;ber als inhuman darstellt.<br />
Die <a href="http://www.bpb.de/themen/220LWB,0,Bioethik.html" target="_blank" class="liexternal">Bio-Ethik</a> reibt sich nicht zuletzt an der Religiosit&#228;t. Die unterschiedlichen Glaubensgruppen beurteilen Mann und Frau oder gemeinhin Lebewesen in Wert und Stellung unterschiedlich, eine globale Gleichsetzung von W&#252;rde und deren Achtung wird sich weiterhin als Herausforderung gestalten, in Politik und Gesellschaft.</p>
<p>Foto: Lisa Valder &#8211; iStockphoto<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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		<title>Mit der Reproduktionsmedizin zum Wunschkind</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 19:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reproduktionsmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reproduktionsmedizin ist ein sehr komplexes Gebiet, bei dem es um vielmehr als nur die reine Reproduktion geht. Nicht nur &#196;rzte sind hier besonders ausgebildet, auch das Pflegepersonal, welches in Einrichtungen arbeitet, die sich mit diesem Gebiet besch&#228;ftigen, haben einige Schulungen hinter sich. &#220;berall in Deutschland befinden sich Einrichtungen, die sich mit dieser Materie befassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/Baby-mit-Windel-300x200.jpg" alt="" title="sweet baby, Foto: Gabees - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-46" /><strong>Die Reproduktionsmedizin ist ein sehr komplexes Gebiet, bei dem es um vielmehr als nur die reine Reproduktion geht. Nicht nur &#196;rzte sind hier besonders ausgebildet, auch das Pflegepersonal, welches in Einrichtungen arbeitet, die sich mit diesem Gebiet besch&#228;ftigen, haben einige Schulungen hinter sich. &#220;berall in Deutschland befinden sich Einrichtungen, die sich mit dieser Materie befassen und kinderlosen Eltern dazu verhelfen das sch&#246;nste Gl&#252;ck zu f&#252;hlen und endlich ihr eigenes Baby in den Armen halten zu k&#246;nnen.</strong><span id="more-45"></span></p>
<h2>Ursachenforschung</h2>
<p>Bei der Reproduktionsmedizin geht es als Erstes immer um die Ursachenforschung. Es muss festgestellt werden, warum zwei scheinbar kerngesunde Menschen, auf nat&#252;rlichem Wege, kein Kind zeugen k&#246;nnen. Dazu werden beide zu Beginn auf verschiedene Krankheiten und Defizite getestet. Nicht immer sind diese Tests angenehm und es erfordert gerade auf der m&#228;nnlichen Seite oft einiges an &#220;berwindung. Doch ohne diese Tests kann nicht herausgefunden werden, was nicht stimmt und warum kein Kind gezeugt wird.</p>
<h2>Verschiedene M&#246;glichkeiten</h2>
<p>Der Reproduktionsmedizin stehen heute viele verschiedene M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung, um Paaren zu ihrem Kinderwunsch zu helfen. Ist die Ursache gekl&#228;rt, kann an der Therapie gearbeitet werden. Frauen werden dabei meistens mit Hormonen auf eine Schwangerschaft vorbereitet und es werden reife Eizellen in einem kurzen Eingriff entnommen. Liegt es am Sperma des Mannes, werden die Eizellen au&#223;erhalb des K&#246;rpers befruchtet und der Frau anschlie&#223;end wieder eingesetzt. Dabei werden nicht alle Eizellen eingepflanzt, sondern es bleiben ein Paar eingefroren. Gelingt der erste Versuch der Einnistung nicht, kann so ein zweiter Versuch gestartet werden. Erfahrungsgem&#228;&#223; klappt das erste Einpflanzen nur bei sehr wenigen Paaren und es m&#252;ssen mehrere Versuche gestartet werden, bis es zu einer intakten Schwangerschaft kommt.</p>
<h2>sehr umstritten</h2>
<p>Die <a href="http://www.focus.de/gesundheit/baby/schwangerschaft/tid-7043/reproduktionsmedizin-zehn-fragen-zur-kuenstlichen-befruchtung_aid_68969.html" target="_blank" class="liexternal">Reproduktionsmedizin</a> ist aber auch eine umstrittene Geschichte. Aktuell wird im Bundesrat dar&#252;ber entschieden, ob Embryos mit Krankheiten oder Gendefekten aussortiert werden sollten. F&#252;r Gegner dieser Forderung stellt das Aussortieren ganz klar Mord da, sie vertreten die Auffassung, dass ein Kind ab dann lebt, sobald es zur Befruchtung der Eizelle gekommen ist. Doch auf der anderen Seite muss hier ganz klar gesagt werden, dass Eltern dann ein behindertes Kind bekommen werden, das unter Umst&#228;nden nur eine kurze Lebenserwartung haben wird. Dies ist dann die Schattenseite der Reproduktionsmedizin, auf die sich Eltern einlassen, wenn der Kinderwunsch zu stark wird und sie bereit sind dieses Risiko einzugehen.</p>
<p>Foto: Gabees &#8211; Fotolia<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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		<title>Was versteht man unter Stammzellenforschung?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 10:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellenforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stammzellen geh&#246;ren zu den K&#246;rperzellen. F&#252;r die Wissenschaft von besonderer Bedeutung und Ausgangspunkt erhitzter Diskussionen sind Stammzellen, weil sie sich in verschiedene Arten von Zelltypen oder Geweben ausdifferenzieren k&#246;nnen, je nachdem in welchem biologischen Milieu sie sich befinden. Dies erm&#246;glicht der Stammzellenforschung eine gezielte Z&#252;chtung von bestimmten Zelltypen. Diese Methode wird als vielversprechend f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/Fotolia_12561622_M-Alexandr-Mitiuc-Fotolia.com_-300x225.jpg" alt="" title="Artificial insemination, Foto: Alexandr Mitiuc - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-38" /><strong>Stammzellen geh&#246;ren zu den K&#246;rperzellen. F&#252;r die Wissenschaft von besonderer Bedeutung und Ausgangspunkt erhitzter Diskussionen sind Stammzellen, weil sie sich in verschiedene Arten von Zelltypen oder Geweben ausdifferenzieren k&#246;nnen, je nachdem in welchem biologischen Milieu sie sich befinden. Dies erm&#246;glicht der Stammzellenforschung eine gezielte Z&#252;chtung von bestimmten Zelltypen. Diese Methode wird als vielversprechend f&#252;r die Heilung bisher unheilbarer Krankheiten angesehen. Dazu geh&#246;ren Parkinson, Alzheimer, Diabetes und die Querschnittsl&#228;hmung. Zudem erhofft sich die Stammzellenforschung, zerst&#246;rte Organe nachwachsen zu lassen. </strong><span id="more-34"></span></p>
<h2>die Methode</h2>
<p>Die Kontroverse um die Stammzellenforschung dreht sich haupts&#228;chlich um die Methode der Gewinnung von Stammzellen. Man kann zwei Arten von Stammzellen unterscheiden. Es handelt sich um embryonale und postembryonale Stammzellen. Da postembryonale Stammzellen ein geringeres Differenzierungspotential besitzen, dreht sich die Diskussion prim&#228;r um embryonale Stammzellen. Embryionale Stammzellen werden durch die Befruchtung von Eizellen aus der inneren Zellmasse des Embryos gewonnen. Die Kontroverse um die Stammzellenforschung dreht sich deshalb um die Tatsache, dass menschliches Leben in Form der Embryonen gez&#252;chtet und dann f&#252;r die Stammzellen zerst&#246;rt wird. Die Gegner der Stammzellenforschung sehen Embryonen schlie&#223;lich als menschliches Leben an. Die Bef&#252;rworter verweisen auf die m&#246;gliche Heilung von Millionen Kranken. </p>
<h2>Ethische Probleme</h2>
<p>Die Diskussion um die Stammzellenforschung ist deshalb v.a. eine, die sich um die Frage dreht, ob der Zweck die Mittel heiligt. Wer Embryonen als menschliches Leben betrachtet, ist gezwungen, dieses gegen&#252;ber dem Leben der zu rettenden Menschen abzuw&#228;gen. Die Unm&#246;glichkeit einer solchen ethischen Aufgabe umgehen viele, in dem sie Embryonen nicht als menschliches Leben ansehen. Trotzdem bleibt der Vorwurf bestehen, dass die Forscher, welche Stammzellen z&#252;chten, gewisserma&#223;en Gott spielen. Sie erschaffen Leben in Form der Embryos und zerst&#246;ren es wieder nach eigenem Gutd&#252;nken. Zugleich wird h&#228;ufig das Bild eines Dr. Frankensteins herangezogen. Schlie&#223;lich z&#252;chten Wissenschaftler aus Stammzellen Gewebe und sogar Organe. Des weiteren werden medizinische Argumente gegen die Stammzellenforschung angef&#252;hrt, etwa die Schw&#228;chung des Immunsystems durch k&#246;rperfremde Stammzellen.</p>
<h2>Vorteile f&#252;r die Medizin</h2>
<p>Die Vorteile der <a href="http://www.welt.de/politik/article1670177/Wie_Stammzellenforschung_Leben_rettet.html" target="_blank" class="liexternal">Stammzellenforschung</a> sind in ihrem medizinischen Mehrwert zu finden. Millionen von Menschen auf der Erde k&#246;nnten Stammzellen das Leben erleichtern. Die Z&#252;chtung von Organen erm&#246;glicht es zudem, gegen den prek&#228;ren Zustand der Abh&#228;ngigkeit von Organspenden vorzugehen. In Zeiten, in denen Alzheimer und Parkinson zu Volkskrankheiten der &#228;lteren Generation werden, scheinen embryonale Stammzellen zum medizinischen Messias zu werden. Die Grundlage f&#252;r die weitere Entwicklung der Erforschung von Stammzellen und ihre gesellschaftliche Tragbarkeit muss jedoch eine ethische Entscheidung sein. Diese dreht sich um die Frage, was man als menschliches Leben definiert und wie viel es wert ist.</p>
<p>Foto: Alexandr Mitiuc &#8211; Fotolia<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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		<title>Biotechnologiefonds sind im Kommen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Biotechnologiefonds]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Anleger investiert in eine Zukunftstechnologie, denn lange schon hat die Biotechnologie einschneidende Ver&#228;nderungen im medizinisch-pharmazeutischen Bereich hervorgebracht. Die Lebenserwartung der Menschen steigt dank dem technologischen Fortschritt in der Medizin. Dieser Trend wird sich kaum je umkehren. Und in der Landwirtschaft trug die Biotechnologie zur Entwicklung sch&#228;dlingsresistenter Sorten bei, die unerwartete Ertragseinbr&#252;che in Zukunft nahezu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/kreditvergleich-300x199.jpg" alt="" title="Geld, Foto: K.-U. H&#228;&#223;ler - Fotolia" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-32" /><strong>Der Anleger investiert in eine Zukunftstechnologie, denn lange schon hat die Biotechnologie einschneidende Ver&#228;nderungen im medizinisch-pharmazeutischen Bereich hervorgebracht. Die Lebenserwartung der Menschen steigt dank dem technologischen Fortschritt in der Medizin. Dieser Trend wird sich kaum je umkehren. Und in der Landwirtschaft trug die Biotechnologie zur Entwicklung sch&#228;dlingsresistenter Sorten bei, die unerwartete Ertragseinbr&#252;che in Zukunft nahezu ausschlie&#223;en.</strong><span id="more-31"></span></p>
<h2>Chancen und Risiken auf dem Markt</h2>
<p>Die Manager der Biotechnologiefonds beobachten die Firmen aufmerksam, die auf dem Gebiet der Biotechnologie forschen und entwickeln, und sezieren die Ergebnisse genau. Hoffnungsvolle Forschungsergebnisse, neue Patente k&#246;nnen neben der betreffenden Firma auch dem Biotechnologiefonds sattes Wachstum bescheren. Die Fondsmanager bewerten Chancen und Risiken auf dem Markt und stellen demgem&#228;&#223; das Portfolio des Fonds zusammen, stets im Sinne der Anleger. Niedrige Kurse der Biotechnologiefonds begr&#252;nden sich vor allem in vor&#252;bergehenden Unw&#228;gbarkeiten wie Patentabl&#228;ufen der gro&#223;en Pharmafirmen oder allgemeinen Schwankungen, denen der Aktienmarkt &#252;blicherweise unterworfen ist. Die Fonds begr&#252;nden aber dank eindeutiger globaler Zeichen gro&#223;e Zuversicht in die positive Entwicklung am Gesundheitsmarkt allgemein und in die der Biotechnologie im Besonderen.</p>
<h2>Der Biotechnologiemarkt ist am wachsen</h2>
<p>Vor allem ist das Wirtschaftswachstum der Schwellenl&#228;nder ein Indiz, die sich dem westlichen Lebensstandard immer mehr n&#228;hern. Das zieht mit der Lebensqualit&#228;t auch die Gesundheitsvorsorge nach sich, die Lebenserwartung der Menschen wird stetig steigen. Das bedeutet auch, dass chronische Erkrankungen, die zudem im Alter immer h&#228;ufiger auftreten, dem Markt f&#252;r Biotechpr&#228;parate gro&#223;z&#252;giges Wachstum bescheren. Tats&#228;chlich weist der Gesundheitsmarkt in China bereits jetzt ein h&#246;heres Wachstum auf als die Wirtschaft. In den Industriel&#228;ndern ist die Bereitschaft der &#228;lteren B&#252;rger, f&#252;r ihre Gesundheit immer mehr Geld auszugeben, ein eindeutiges Zeichen. Davon profitieren gerade Biotechnologiefirmen, die den Markt rechtzeitig mit innovativen Produkten versorgen. Darum nimmt es nicht Wunder, dass die gro&#223;en Pharmaunternehmen immer &#246;fter erfolgreiche Biotechnologiefirmen &#252;bernehmen und daf&#252;r hohe Preise bezahlen.</p>
<h2>Innovation f&#246;rdern</h2>
<p>Die Fondsmanager haben ein besonderes Augenmerk auf die kleinen, innovativen Firmen geworfen, die in ihrer Forschungsarbeit bereits soweit gediehen sind, dass ein Scheitern am Mark praktisch ausgeschlossen ist. Neue, erfolgversprechende Patente garantieren z&#252;giges Wachstum. Dessen ungeachtet beherzigen die Fondsmanager selbstverst&#228;ndlich, dass trotz aller Zuversicht eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Risikominderung durch breite Streuung der Fondsanteile ausgeschlossen wird. Riskante Kursschwankungen Einzelner k&#246;nnen leichter aufgefangen werden, wenn bis zu 100 verschiedene Unternehmen im <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/fonds/spezial-fonds_aid_22033.html" target="_blank" class="liexternal">Biotechnologiefonds</a> vertreten sind.</p>
<p>Foto: K.-U. H&#228;&#223;ler &#8211; Fotolia<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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		<title>Was ist Biotechnologie?</title>
		<link>http://lifetecruhr.de/2010/11/was-ist-biotechnologie/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 10:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Biotechnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es handelt sich dabei um einen Industriezweig, der verschiedene Biochemische und Biologische Wissenschaften zusammenf&#252;hrt, um daraus Nutzen f&#252;r die Industrie zu ziehen. Zu diesen Wissenschaften geh&#246;ren die Biochemie, die Zellbiologie, die Systembiologie, die Genetik und weitere. Urspr&#252;nge Man nutzt diese Wissenschaften um biologische Systeme wie Bakterien, Pilze und Pflanzenzellen so zu ver&#228;ndern, damit man sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/oeko-landbau-300x200.jpg" alt="" title="kornblume, Foto: Elvira Sch&#228;fer - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-29" /><strong>Es handelt sich dabei um einen Industriezweig, der verschiedene Biochemische und Biologische Wissenschaften zusammenf&#252;hrt, um daraus Nutzen f&#252;r die Industrie zu ziehen. Zu diesen Wissenschaften geh&#246;ren die Biochemie, die Zellbiologie, die Systembiologie, die Genetik und weitere.</strong><span id="more-28"></span></p>
<h2>Urspr&#252;nge</h2>
<p>Man nutzt diese Wissenschaften um biologische Systeme wie Bakterien, Pilze und Pflanzenzellen so zu ver&#228;ndern, damit man sie in Industriellem Ma&#223;e und in industriellen Anlagen nutzen kann. Die &#228;ltesten Biotechnologischen Anwendungen sind bereits tausende von Jahren alt. Denn auch die Herstellung von Bier und Wein ist ein Biotechnologisches Verfahren, da der Alkohol dieser Getr&#228;nke mittels Hefepilzen hergestellt wird. Genauso wie man Enzyme aus dem Darm von K&#228;lbern genutzt hat um K&#228;se aus Milch herzustellen. Inzwischen ist es aber nicht nur die Nahrungsmittelherstellung f&#252;r die, die Biotechnologie eingesetzt wird. Auch die chemische Industrie oder die Abfallindustrie finden einen Nutzen in diesem modernen Industriezweig.</p>
<h2>Bereiche der Biotechnologie:</h2>
<li>Die gr&#252;ne Biotechnologie, besch&#228;ftigt sich mit der Ver&#228;nderung und Verbesserung von Pflanzen. So k&#246;nnen Pflanzenzellen chemische Stoffe wie Vitamine und anderen Pflanzenstoffe effektiver herstellen als wenn man diese Stoffe durch eine aufwendige chemische Synthese herstellen w&#252;rde. So spart man sowohl Zeit als auch Geld, und hinzu kommt noch das hierbei keine sch&#228;dlichen<br />
Nebenprodukte entstehen.</li>
<li>Die rote Biotechnologie, ist ein Bereich, der sich mit der Herstellung und Erforschung von Medikamenten mittels biologischer Verfahren. Das erste Antibiotikum wurde zum Beispiel aus einem Pilz gewonnen und auch heute werden viele Medikamente in Mikroorganismen produziert. Genauso kann man Viren und Bakterien auf molekularbiologischer Grundlage untersuchen, um so Medikamente gezielt zu entwickeln.</li>
<li>Die wei&#223;e Biotechnologie wendet die gesammelten Forschungen auf die Industrie an und entwickelt neue Verfahren in denen biologische Komponenten zur Optimierung des Verfahrens eingesetzt werden.</li>
<li>Die graue und die braune Biotechnologie besch&#228;ftigen sich mit der Umwelt und Abfallbeseitigung. Hierbei k&#246;nnen sowohl Pflanzen wie auch Bakterien eingesetzt werden. Mittels Bakterien ist es m&#246;glich Abwasser zu reinigen und wieder trinkbar zu machen. Und Pflanzen k&#246;nnen mit der Genetik soweit ver&#228;ndert werden, dass sie mehr Schadstoffe aus der Luft filtern und somit die Luftqualit&#228;t<br />
deutlich erh&#246;hen.</li>
<p>Zum Abschluss der Vorstellungen gibt es noch die blaue <a href="http://www.dib.org/" target="_blank" class="liexternal">Biotechnologie</a>, die versucht Ressourcen wie chemische Stoffe aus dem Meeren und Ozeanen zu gewinnen. All diese Gebiete erm&#246;glichen einen modernen Einsatz von Biologischen Systemen in einer modernen Industrie von morgen, in der die gro&#223;en chemischen Synthesen ausgedient haben und saubere<br />
biologische Herstellungsverfahren an der Tagesordnung stehen.</p>
<p>Foto: Elvira Sch&#228;fer &#8211; Fotolia<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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		<title>Biosprit aus Stroh</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 17:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Biosprit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Idee, Biosprit aus Pflanzen zu gewinnen, ist nicht neu. Sie sorgt seit einigen Jahren f&#252;r eine Diskussion &#252;ber den Widerspruch, dass f&#252;r den umweltfreundlichen Biosprit der Anbau von bevorzugt zu Biosprit verarbeiteten Pflanzen wie Mais und Raps zu Lasten des Anbaus von Nahrungsmitteln vorangetrieben wird. Mit der neuen Technologie, die Weizenstroh zu Biosprit verarbeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/ernte-300x198.jpg" alt="" title="Harvest, Foto: Sly - Fotolia" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-25" /><strong>Die Idee, Biosprit aus Pflanzen zu gewinnen, ist nicht neu. Sie sorgt seit einigen Jahren f&#252;r eine Diskussion &#252;ber den Widerspruch, dass f&#252;r den umweltfreundlichen Biosprit der Anbau von bevorzugt zu Biosprit verarbeiteten Pflanzen wie Mais und Raps zu Lasten des Anbaus von Nahrungsmitteln vorangetrieben wird. Mit der neuen Technologie, die Weizenstroh zu Biosprit verarbeiten kann, ist die Debatte um den Konkurrenzkampf zwischen dem Anbau von Nahrungspflanzen und dem Anbau von Pflanzen f&#252;r die Biospritgewinnung &#252;berholt.</strong><span id="more-24"></span></p>
<h2>Hohe Umweltvertr&#228;glichkeit</h2>
<p>Weizenstroh bietet als Nebenprodukt des Weizenanbaus f&#252;r Nahrungszwecke eine alternative M&#246;glichkeit, die den Anbau von Weizen f&#252;r die Landwirtschaft doppelt lohnend macht. Optimal umweltvertr&#228;glich kann die Gewinnung von Sprit aus Weizenstroh den Wert fossiler Stoffe wie Erd&#246;l und Erdgas &#252;bertrumpfen, bei der Verbrennung von Sprit aus Weizenstroh werden an die Umwelt die gleichen Mengen Kohlendioxid abgegeben, die die Weizenpflanzen w&#228;hrend des gesamten Wachstumszyklus aus der Luft aufnehmen. Stroh aus den St&#228;ngeln und Bl&#228;ttern der Weizenpflanze wird so zu einer Energiequelle, die man sich umweltfreundlicher im Vergleich zu fossilen Energietr&#228;gern nicht vorstellen kann.</p>
<h2>Biosprit aus Stroh durch doppelte Nutzung der Weizenpflanzen</h2>
<p>Die kluge Idee, ohne zus&#228;tzlich ben&#246;tigte Anbaufl&#228;chen mit einer doppelten Nutzung der Weizenpflanzen zur Nahrungserzeugung auch eine Biodieselherstellung hinzuzuf&#252;gen, wird den Energiemarkt mit &#246;kologisch hergestelltem Biosprit bereichern. Sinnvoll kann so die gesamte Biomasse der Pflanzen genutzt werden, es f&#228;llt keinerlei Abfallprodukt an. Preiserh&#246;hungen auf dem Energiemarkt und die absehbare Verknappung der zur Verf&#252;gung stehenden fossilen Energietr&#228;ger, sind Gr&#252;nde f&#252;r die Forschung, erneuerbare Energien zu suchen, die die herk&#246;mmlichen Energietr&#228;ger ersetzen oder vorerst erg&#228;nzen k&#246;nnen. Die Umwandlung von Cellulose aus Pflanzen in Bioethanol entwickelt sich zu einem Hoffnungstr&#228;ger f&#252;r eine nachhaltige Energiepolitik. </p>
<h2>Umweltfreundliche L&#246;sung</h2>
<p>In den riesigen Abfallmengen, die in der Landwirtschaft bei der Produktion von Nahrungsmitteln und Futtermitteln anfallen, steckt ein nicht zu untersch&#228;tzendes Potential. Die Umwandlung in Ethanol oder auch Butanol, einem Biokraftstoff mit einem noch h&#246;heren Brennwert als Ethanol, k&#246;nnte mit Holzabf&#228;llen, Gem&#252;seabf&#228;llen und Energiegr&#228;sern zu einer umweltfreundlichen L&#246;sung werden. Die knappen und mit immer h&#246;herem Risiko gewonnenen fossilen Energietr&#228;ger wie Erd&#246;l und Erdgas w&#228;ren zumindest teilweise mit den Biokraftstoffen ersetzbar. Richtlinien in der EU sehen bis zum Jahr 2020 den Ersatz von fossilen Energietr&#228;gern um 10 Prozent durch Biokraftsstoffe im Personenund G&#252;tertransport vor. Ein sich stark entwickelnder Markt f&#252;r die erneuerbaren Energien zeigt f&#252;r die Zukunft einen hohen Anstieg der Produktion von Ethanol und Butanol aus Pflanzenr&#252;ckst&#228;nden auf. Forschung und Wirtschaft stehen vor gro&#223;en Herausforderungen, die Produktion von Biosprit aus Cellulose in hohen wirtschaftlichen Gr&#246;&#223;enordnungen umzusetzen.</p>
<p>Foto: Sly &#8211; Fotolia<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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		<title>Gentechnisch ver&#228;nderte Pflanzen: Vorteile und Gefahren</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 09:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Biotechniker</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Genmais]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnisch veränderte Pflanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gentechnisch ver&#228;nderte Pflanzen haben eine Ver&#228;nderung ihres genetischen Erbgutes erfahren, indem neue genetische Eigenschaften wie z.B. Resistenz gegen Pflanzensch&#228;dlinge oder Pestizide hinzugef&#252;gt wurden. Sojabohnen, Mais und Raps sind in Deutschland zwar f&#252;r Import und Lebensmittelherstellung zugelassen, aber nur Raps und Mais d&#252;rfen auch angebaut werden. Von der EU wurde unl&#228;ngst ein Moratorium erlassen, mit dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lifetecruhr.de/wp-content/uploads/weizen-200x300.jpg" alt="" title="Weizen&#228;hren, Foto: Oliver Hoffmann - Fotolia" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-19" /><strong>Gentechnisch ver&#228;nderte Pflanzen haben eine Ver&#228;nderung ihres genetischen Erbgutes erfahren, indem neue genetische Eigenschaften wie z.B. Resistenz gegen Pflanzensch&#228;dlinge oder Pestizide hinzugef&#252;gt wurden. Sojabohnen, Mais und Raps sind in Deutschland zwar f&#252;r Import und Lebensmittelherstellung zugelassen, aber nur Raps und Mais d&#252;rfen auch angebaut werden. Von der EU wurde unl&#228;ngst ein Moratorium erlassen, mit dessen Hilfe Chancen und Risiken der Gentechnik &#252;ber l&#228;ngere Zeit abgewogen werden k&#246;nnen. Darum wurden bisher keine weiteren Pflanzen zur gentechnischen Ver&#228;nderung zugelassen. Bei Lebensmitteln, die gentechnisch ver&#228;nderte Pflanzen enthalten, wurde von der EU zur besseren Identifizierung durch den Verbraucher eine eindeutige Kennzeichnung vorgeschrieben.</strong><span id="more-18"></span></p>
<h2>Kritikpunkte</h2>
<p>Als gr&#246;&#223;ter Kritikpunkt der Gentechnik gilt, dass eine zuverl&#228;ssige Vorhersage &#252;ber langfristige Folgen des Verzehrs gentechnisch manipulierter Lebensmittel geradezu unm&#246;glich ist. Selbst in den USA, wo bereits 1994 die ersten gentechnisch ver&#228;nderten Lebensmittel auf den Markt kamen und seitdem die Zahl der Produkte stetig gestiegen ist, lassen sich keine Schl&#252;sse ziehen. Schwerwiegende Folgen treten m&#246;glicherweise erst viel sp&#228;ter hervor. Die meisten US-B&#252;rger nehmen inzwischen t&#228;glich gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel zu sich, und die erh&#228;ltlichen Lebensmittelprodukte in den USA sind &#252;ber 60% zumindest anteilig manipuliert. Die Einstellung des &#252;berwiegenden Bev&#246;lkerung, dass ein Lebensmittel, welches bisher nicht krank gemacht hat, auch in Zukunft nicht krank machen wird, ist ein Beleg f&#252;r schleichende Gleichg&#252;ltigkeit gegen&#252;ber gentechnisch ver&#228;nderten Lebensmittel, vor der Kritiker aus den vorgenannten Gr&#252;nden immer wieder warnen.</p>
<h2>Langzeitfolgen</h2>
<p>Ebenso diffizil ist eine Einsch&#228;tzung der Langzeitfolgen f&#252;r die Landwirtschaft, da der Anbau gentechnisch ver&#228;nderter Pflanzen noch nicht lange betrieben wird. Der Anbau einer solchen Pflanze muss im Vorfeld genehmigt werden, dabei finden zwei Kriterien besondere Beachtung: Bestehen absehbar Risiken f&#252;r die Umwelt, weil sich die genmanipulierte Pflanze ausbreiten und die ver&#228;nderten Gene an verwandte Pflanzenarten &#252;bertragen kann? Besteht demzufolge Gefahr, eine Resistenz gegen Pflanzenschutzmittel k&#246;nne um sich greifen und dieses wirkungslos werden lassen? Etwaige Bedenken schlie&#223;en einen Anbau der betreffenden Gen-Pflanze von vornherein aus.</p>
<h2>Vorteile</h2>
<p>Bef&#252;rworter der Gentechnik heben gerne die Vorteile <a href="http://www.drze.de/im-blickpunkt/gmf" target="_blank" class="liexternal">gentechnisch manipulierter Nutzpflanzen</a> hervor. Pestizidresistente Pflanzen beispielsweise k&#246;nnen sich selbst vor einem Unkrautvernichtungsmittel sch&#252;tzen. Dem Landwirt ist damit die M&#246;glichkeit gegeben, zielsicherer das Unkraut auf seinem Feld zu bek&#228;mpfen. Dadurch finden umweltvertr&#228;glichere Pflanzenschutzmittel Anwendung, die zumeist in geringeren Mengen eingesetzt werden k&#246;nnen. In anderen F&#228;llen ist es der Nutzpflanze dank der Gentechnik m&#246;glich, selbst ein Gift gegen Schadinsekten herzustellen &#8211; dies macht den Einsatz von Insektiziden unn&#246;tig. Weder Umwelt noch Landwirt sehen sich l&#228;nger giftigen Chemikalien ausgesetzt.</p>
<p>Foto: Oliver Hoffmann &#8211; Fotolia<strong>&#196;hnliche Berichte:</strong>
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